Gründer und Geschäftsführender Direktor Joan Dyckhoff-Schlieker

Der studierte Kaufmann ist der Stratege im Führungstrio und kümmert sich ums Tagesgeschäft. Zu seiner Leidenschaft gehört die Veränderung. Joan Dyckhoff-Schlieker setzt auf Digitale Transformation und hat regiocom als modernen, digitalen Dienstleister ausgerichtet.

Vita

Geboren 1956 in Dülmen, Westfalen, verheiratet, 2 Kinder

Joan Dyckhoff-Schlieker ist Mitgründer der regiocom. Er baute das Unternehmen 1996 im Zuge der Liberalisierung des Strommarktes auf, gemeinsam mit Klemens Gutmann und Sebastian Kerz. Die Geschäftsidee war damals, Dienstleistungen für Energieversorger anzubieten. Heute ist die regiocom eine Aktiengesellschaft und Joan Dyckhoff-Schlieker im Vorstand der regiocom AG. Dyckhoff-Schlieker verantwortet den kaufmännischen Bereich, Personal und die Steuerungsprozesse über den gesamten Firmenverbund. Gemeinsam mit seinen zwei Mitgeschäftsführern hat Dyckhoff-Schlieker regiocom zum heute führenden deutschen Dienstleister für Geschäftsprozesse und Abrechnung von Energieversorgern mit 2300 Mitarbeitern aufgebaut. 

Seine Karriere beginnt Dyckhoff-Schlieker 1978 mit der Lehre als Industriekaufmann und dem berufsbegleitenden Betriebswirtschafts-Studium. Mit dem Abschluss zum Diplom-Kaufmann wechselt Dyckhoff-Schlieker an das Kernforschungszentrum Karlsruhe, wo er als Marketing-Assistent für Informationsprodukte für die STN arbeitet, einem deutsch-amerikanischen Anbieter von Patentdatenbanken.

Zwei Jahre später wechselt Dyckhoff-Schlieker an das Fraunhofer-Institut ISI in Karlsruhe. Im Team mit Wissenschaftlern arbeitet er jetzt Strategien für die Vermarktung von Technologietransfer und Breitband-Kommunikation aus. Für Dyckhoff-Schlieker ein wichtiges Zukunftsthema, in Europa steht die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes bevor. Im Zuge der Fraunhofer-Projekte erwirbt der Kaufmann Dyckhoff-Schlieker auch das technische und wissenschaftliche know-how zum Thema Telematik. Und er lernt Klemens Gutmann kennen.

1992 verlässt Joan Dyckhoff-Schlieker die angewandte Forschung bei Fraunhofer um sich selbstständig zu machen. Gemeinsam mit Klemens Gutmann gründet er zunächst ein kleines Beratungsunternehmen. Schon im ersten Jahr beteiligt sich die junge Firma europaweit an Telematik-Projekten. Ihre Arbeit wird so stark nachgefragt, dass Dyckhoff-Schlieker nur ein Jahr später zusammen mit Gutmann seine erste GmbH gründet, die Teleport Sachsen-Anhalt GmbH. Diese entscheidende Weichenstellung wird zum Grundstein des späteren Erfolges.

1993 setzt Dyckhoff-Schlieker zunächst auf den Aufbau und Betrieb moderner TK-Infrastrukturen und Internetanbindungen für Firmen. Parallel weitet er das Geschäft mit der EU aus. Mit Teleport baut er das erste Parlamentariernetzwerk auf und wird zum technischen Provider der EU-Osterweiterung. 1997 zeichnet das Bundeswirtschaftsministerium Teleport beim Bundeswettbewerb ECommerce aus. 2001 übergibt Dyckhoff-Schlieker die Geschäftsführung an leitende Mitarbeiter und setzt ganz auf den Ausbau der regiocom.

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