Regulierungsmanagement war noch nie statisch. Doch die Dynamik der letzten Jahre hat deutlich zugenommen: neue Berichtspflichten, engere Fristen, höhere Detailtiefe bei Datenabfragen und ein wachsender Abstimmungsbedarf mit der Bundesnetzagentur. Viele Netzbetreiber arbeiten dabei mit Systemlandschaften, die historisch gewachsen sind. Excel-basierte Prozesse, punktuelle Tools und manuelle Arbeitsschritte sind keine Ausnahme, sondern Realität. Das funktioniert – solange sich Rahmenbedingungen nicht laufend ändern. Genau das ist inzwischen aber der Regelfall.
Wenn Komplexität zum Risiko wird
Im Alltag von Regulierungsmanagern zeigt sich ein wiederkehrendes Muster:
- hohe Taktung regulatorischer Anforderungen
- wiederkehrende, aber unterschiedlich strukturierte Datenabfragen
- parallele Betrachtung von Kosten- und Erlöspfaden
- begrenzte personelle Ressourcen
Je stärker diese Faktoren zusammenwirken, desto größer wird das Risiko von Medienbrüchen, Mehraufwand und Zeitverlust. Regulierungsmanagement wird damit zunehmend zur organisatorischen und technischen Herausforderung – nicht nur zur fachlichen.
Warum Flexibilität zum Schlüsselfaktor wird
Ein zentrales Problem vieler bestehender Lösungen: Sie sind auf stabile Rahmenbedingungen ausgelegt. Doch Regulierung ist alles andere als stabil. Anforderungen ändern sich, Schwerpunkte verschieben sich, Fristen verkürzen sich.
Was Netzbetreiber heute benötigen, sind Systeme, die:
- modular wachsen können
- sich an neue Anforderungen anpassen lassen
- ohne hohe Einstiegshürden nutzbar sind
Nicht als Komplettaustausch über Nacht, sondern als kontrollierbarer Entwicklungspfad.
Cloud im Regulierungsmanagement: längst kein Experiment mehr
Lange galt Cloud-Nutzung im Regulierungsumfeld als sensibel oder schwer umsetzbar. Inzwischen zeigt sich: Gerade standardisierte, wiederkehrende Prozesse profitieren von cloudbasierten Ansätzen. Vorausgesetzt, Betrieb, Sicherheit und Datenhaltung sind klar geregelt.
Der Trend ist eindeutig: Mehr Flexibilität, schnellere Reaktionsfähigkeit und geringere technische Einstiegshürden werden zu entscheidenden Kriterien bei der Auswahl zukünftiger RM-Lösungen.
Ein neuer Ansatz zur E-world 2026
Vor diesem Hintergrund nimmt regiocom zur E-world energy & water 2026 eine neue Plattformgeneration für das Regulierungsmanagement in den Produktivbetrieb auf. Der Fokus liegt dabei nicht auf einem einzelnen Tool, sondern auf einer strukturellen Antwort auf die beschriebenen Herausforderungen.
Was das konkret bedeutet, welche Module eine Rolle spielen und wie bestehende Erfahrungen aus über 20 Jahren Regulierungsmanagement eingeflossen sind, wird bewusst nicht im Detail vorweggenommen. Regulierungsmanagement wird sich weiter verändern – in Tempo, Tiefe und technischer Umsetzung. Die Frage ist nicht mehr, ob bestehende Strukturen angepasst werden müssen, sondern wie schnell und wie kontrolliert dieser Wandel gelingt. Die Diskussion dazu findet auf der E-world 2026 statt, auch auf dem regiocom Messestand, Halle 3/ K102.
Mehr Details in der Pressemitteilung
Alle Fakten zur neuen Plattform, zur Markteinführung sowie zur weiteren Entwicklung finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung von regiocom:
👉 Pressemitteilung: Startschuss für RegMan 1.0 zur E-world 2026
(PDF-Download)
Weitere Hintergrundinformationen in die RegMan-Lösungen unter www.rcregman.de
Titelbild: KI-generiert mit SORA




















