Geschäftsführung

Klemens Gutmann

Geboren 1964, aufgewachsen im Schwarzwald und in Madrid (dort Abitur)
Lebensgemeinschaft, 3 Kinder

 

Informatikstudium an der Universität Karlsruhe (ohne Abschluß)

1988 – 1992: Freier Mitarbeiter im Fraunhofer-Institut ISI in Karlsruhe, dann freier Mitarbeiter in einem Systemhaus für Verkehrstelematik und Gründung eines kleinen Beratungsunternehmens

1993 – 2000: Mitbegründer der Teleport Sachsen-Anhalt GmbH, einem Telekommunikationsdienstleister. Dort u.a. 1997 BMWi-Auszeichnung beim Bundeswettbewerb ECommerce

1996 – heute: Gesellschafter-Geschäftsführer der regiocom GmbH; hier vor allem für den Bereich Full Service/Billing, SAP- und Marktkommunikationssysteme zuständig

 

Verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten, u.a.

Arbeitgeberpräsident in Sachsen-Anhalt (AWSA) und Landesvertreter des BDI und der BDA (seit 2007); Vorstand im sachsen-anhaltischen IT-Verband VITM (seit 2001)

Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Energiemarktdienstleister BEMD (seit 2014)

Vorsitzender des Ausschusses für Telekommunikation und Neue Dienste beim Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK, 2003 - 2009), dort Mitglied von 1999 – heute.

Mitglied im Beirat der Deutschen Stiftung Datenschutz (seit 2014), dort zurzeit stellvertretender Vorsitzender

Mitglied im Senat der Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse, einem Zusammenschluss von z. Zt. 75 deutschen Instituten der Anwendungsforschung

Mitglied im Rundfunkrat des MDR (2009 – 2014)

Vorstandsmitglied (zweitweise Vorsitzender) des "Cluster Informationstechnologie Mitteldeutschland" (seit 2008)

Mitglied im Kuratorium des Instituts für Automation und Kommunikation (IFAK, seit 2013), dort Vorsitzender 2015/2016.

Mit-Initiator und Mit-Organisator der Europäischen Parlamentarierkonferenz EPRI zu Fragen der politischen Willensbildung und Entscheidungsteilhabe mit Mitteln und Werkzeugen des Internet, zwischen 1999 und 2008

Erfahrung in der Frequenzregulierung und Standardisierungsgremien (CEPT, ETSII) in den Jahren 1999 - 2002.

Mitglied im Stiftungsrat der Ecole-Stiftung, der Trägerin des Internationalen Gymnasiums und der Internationalen Grundschule Pierre Trudeau (seit 2012)

Dr. Sebastian Kerz

Gesellschafter und Geschäftsführer regiocom GmbH
Geboren 1962, verheiratet, 2 Kinder

 

10/1990 - 2/1992 Thyssen Handelsunion AG, Düsseldorf, Stabsabteilung Unternehmensentwicklung

3/1992 - 7/1993 Serv-Tech Europe GmbH, Antwerpen, Belgien. Joint Venture zwischen der Thyssen Handelsunion AG und Serv-Tech Ltd., USA. Das Unternehmen ist Dienstleister in der petrochemischen Industrie. Kaufmännischer Leiter mit Prokura, verantwortlich für den Aufbau der europaweiten Marketing– und Vertriebsaufgaben sowie für alle kaufmännischen Belange der GmbH in Deutschland und den Töchtern in Belgien und England sowie der Niederlassung in Frankreich.

08/1993 - 11/1996 EVM AG, Magdeburg. Leiter der Stabsabteilung Vorstandsbüro und Öffentlichkeitsarbeit mit Handlungsvollmacht

12/1996 - 09/1997 EVM AG, Magdeburg. Leiter der Stabsabteilung Unternehmensentwicklung mit Handlungsvollmacht parallel

08/1996 - 09/1997 RegioCom GmbH, Magdeburg (Telekommunikation). Zusätzlich zur Funktion bei EVM Geschäftsführer der regiocom GmbH.

10/1997 - 02/1998 PreussenElektra AG, Hannover. Stv. Leiter der Abteilung Marketing mit Handlungsvollmacht

03/1998 - 03/1999 PreussenElektra AG, Hannover. Leiter der Abteilung Marketing mit Handlungsvollmacht

04/1999 - 04/2000 E.ON Energie AG, Hannover. Leiter der Hauptabteilung Marketing und Services

05/2000 bis heute Geschäftsführung regiocom GmbH

Joan Schlieker

Geschäftsführer und Vorstandsmitglied regiocom SE
Geboren 1956 in Dülmen, Westfalen, verheiratet, 2 Kinder

 
Joan Schlieker ist Mitgründer der regiocom. Er baute das Unternehmen 1996 im Zuge der Liberalisierung des Strommarktes auf, gemeinsam mit Klemens Gutmann und Sebastian Kerz. Die Geschäftsidee war damals, Dienstleistungen für Energieversorger anzubieten. Heute ist die regiocom eine europäische Aktiengesellschaft und Joan Schlieker im Vorstand der regiocom SE. Schlieker verantwortet den kaufmännischen Bereich, Personal und die Steuerungsprozesse über den gesamten Firmenverbund. Gemeinsam mit seinen zwei Mitgeschäftsführern hat Schlieker regiocom zum heute führenden deutschen Dienstleister für Geschäftsprozesse und Abrechnung von Energieversorgern mit 2300 Mitarbeitern aufgebaut.   

Seine Karriere beginnt Schlieker 1978 mit der Lehre als Industriekaufmann und dem berufsbegleitenden Betriebswirtschafts-Studium.  Mit dem Abschluß zum Diplom-Kaufmann wechselt Schlieker an das Kernforschungszentrum Karlsruhe, wo er als Marketing-Assistent für Informationsprodukte für die STN arbeitet, einem deutsch-amerikanische Anbieter von Patentdatenbanken.

Zwei Jahre später wechselt Schlieker an das Fraunhofer-Institut ISI in Karlsruhe. Im Team mit Wissenschaftlern arbeitet er jetzt Strategien für die Vermarktung von Technologietransfer und Breitband-Kommunikation aus. Für Schlieker ein wichtiges Zukunftsthema, in Europa steht die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes bevor. Im Zuge der Fraunhofer-Projekte erwirbt der Kaufmann Schlieker auch das technische und wissenschaftliche know-how zum Thema Telematik. Und er lernt Klemens Gutmann kennen.

1992 verlässt Joan Schlieker die angewandte Forschung bei Fraunhofer um sich selbstständig zu machen. Gemeinsam mit Klemens Gutmann gründet er zunächst ein kleines Beratungsunternehmen. Schon im ersten Jahr beteiligt sich die junge Firma europaweit an Telematik-Projekten. Ihre Arbeit wird so stark nachgefragt, dass Schlieker nur ein Jahr später zusammen mit Gutmann seine erste GmbH gründet, die Teleport Sachsen-Anhalt GmbH. Diese entscheidende Weichenstellung wird zum Grundstein des späteren Erfolges.

1993 setzt Schlieker zunächst auf den Aufbau und Betrieb moderner TK-Infrastrukturen und Internetanbindungen für Firmen. Parallel weitet er das Geschäft mit der EU aus. Mit Teleport baut er das erste Parlamentariernetzwerk auf und wird zum technischen Provider der EU-Osterweiterung. 1997 zeichnet das Bundeswirtschaftsministerium Teleport beim Bundeswettbewerb ECommerce aus.  2001 übergibt Schlieker die Geschäftsführung an leitende Mitarbeiter und setzt ganz auf den Ausbau der regiocom.

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